Alena und Ann-Christin bringen frischen Wind

Engagieren sich als neue Jugendleiterinnen in der DJK Lenkerbeck: Ann-Christin Schümchen (li.) und Alena Röttgers. Foto: Jürgen Wolte


Neue Jugendleiterinnen bei der DJK Germania Lenkerbeck

"Der Verein, das ist meine zweite Familie", sagt Alena Röttgers. Auf der letzten Jahreshauptversammlung der DJK Lenkerbeck wurde sie gemeinsam mit Ann-Chriistin Schümchen zur neuen Jugendleiterin gewählt. Die beiden 18-jährigen Schülerinnen haben viele Ideen, die sie im Verein umsetzen möchten.

Alena besucht die Willy-Brandt-Gesamtschule und macht dort im nächste Jahr Abitur. Auch Ann-Christin geht zurzeit ebenfalls in die Jahrgangsstufe 12, allerdings auf dem ASGSG.

Beide haben das Rope-Slipping als Sport für sich entdeckt. Alena Röttgers ist seit ihrem siebten Lebensjahr dabei, kam damals durch eine Freundin aus der Grundschule zum Kurs von Marietta Weise. Doppelt so alt war Ann-Christin Schümchen, als sie sich für das Angebot interessierte. "Meine Mutter betreibt ein Wollgeschäft auf der bergstraße in Hüls. Da bestellte der verein eines Tages Stulpen für die Gruppe. Und als ich davon hörte, bin ich mal hingegangen", erinnert sie sich. Beide sind bis heute dabei geblieben, auch wenn es mal Momente gab, in denen sie ans Aufhören dachten: "So mit 16 hatte ich manchmal auch keine Lust, aber ich bin heute froh, dass ich weiter gemacht habe", sagt Ann-Christin.

Es ist die Gemeinschaft, der Spaß beim Training, der sie bei Stange hält. Außerdem können sie inzwischen ihre Erfahrungen an die Jüngeren weitergeben: Beide haben den Übungsleiterschein gemacht. Und jetzt sind sie als Nachfolger von Peter Nieländer in skalte Wasser der Vorstandsarbeit gesprungen.

"Wir wissen natürlich noch nicht genau, was alles auf uns zukommt, aber wir hatten schon immer viele Ideen, was man im Verein alles machen könnte, und jetzt können wir die auch umsetzen", begründet Alena Röttgers ihren entschluss.

Gezögert haben beide nicht, als sie gefragt wurden, ob sie in die Verantwortung einsteigen wollten. Und inzwischen tüfteln sie schon an ersten Aktionen, die sie realisieren wollen. Spieleabende gehören dazu, vielleicht eine Kochaktion und gemeinsame Freizeitangebote für die Kinder und Jugendlichen des Vereins.

"Es macht total viel Spaß, mit Kindern was zu mache", finden die beiden. "Sie geben einem sehr viel zurück". Ann-Christin hat Pädagogik als Leistungkurs gewählt und könnte sich vorstellen, später auch beruflich mit Kindern zu arbeiten, entweder in der Schule oder auch in anderen Bereichen.

jetzt tüffteln beide an ihrer ersten Veranstaltung: Sie wollen eine Osterbastelaktion für die Kinder des Vereins anbieten. "Vielleicht gehen wir im Osterhasenkostüm in die Gruppen und laden alle ein", sagt Alena schmunzelnd.

Durch die Jugendarbeit der DJK weht in nächster Zukunft euf jeden Fall viel frischer Wind.


Marler Zeitung | 06.04.2011 | Jürgen Wolter





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