
Weihnachtsgedicht 2008
Das Jahr geht zu Ende – was ist passiert?
Die Börse hat erheblich niedrig notiert
Der Spritpreis stieg an, wie lange noch?
Und wir leben sparsam, aber wir leben noch
Wir unterstützen die großen Konzerne
Doch ein Danke sagen sie nicht gerne
Den Gürtel enger schnallen wir schon lange
Trotzdem stelle ich mich nicht in die Jammerschlange
Wir haben ein Bett und ein Dach über dem Kopf
Haben Brot, Milch im Kühlschrank und auch etwas im Topf
Wir können uns keinen Luxus leisten
Aber so ergeht es doch den meisten
Doch wir haben uns – und das ist viel !
Oft genug ist der Weg das Ziel
Der Weg, der nicht immer leicht ist zu gehen
Ständig muss man nach unten sehen
Und voraus mit wachem Geist
Schauen auf den Weg, der Leben heißt
Wege durch die Natur sind selten leicht
Und bis der Mensch eine Höhe erreicht
Geht er über Asphalt und geht über Sand
Steht auch schon mal vor einer Wand.....
Findet meistens ganz ohne Gewalt
In dieser Mauer einen Spalt
Zwängt sich hindurch und steht.....im Licht
Und dieses Licht erwartet er nicht !!!
Es blendet ihn und er schließt die Augen
Die so! zu einem Blick in die Seele taugen
die der Mensch oft im Alltag vergisst
Weil er oberflächlich nichts vermisst
Doch hin und wieder merkt er schon
In einer ganz besonderen Situation
Dass etwas fehlt – wie glücklich, der
Der sehr genau weiß, woher
Seine Kraft kommt, wenn etwas nicht stimmt
Wer uns an die Hände nimmt
Auf wessen Hilfe wir vertrauen
Wenn wir in die Zukunft schauen
Gott ist die Macht in Raum und Zeit
Er stellte die 10 Gebote bereit
Nur 10 – doch der Mensch ist schwach
Denkt über sein Verhalten oft nicht nach
Nur 10 Gebote – und alles wäre gut
Es kostet nicht einmal viel Mut
10 einfache Regeln sind zu beachten
eigentlich leichter, als alle dachten
Die zehn Gebote
Das erste Gebot : Ich bin der Herr, dein Gott.
Du sollst nicht andere Götter haben neben mir.
Das zweite Gebot : Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen;
denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.
Das dritte Gebot : Du sollst den Feiertag heiligen.
Das vierte Gebot : Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren,
auf daß dir's wohlgehe und du lange lebest auf Erden.
Das fünfte Gebot : Du sollst nicht töten.
Das sechste Gebot : Du sollst nicht ehebrechen.
Das siebente Gebot : Du sollst nicht stehlen.
Das achte Gebot : Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Das neunte Gebot : Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus
Das zehnte Gebot : Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was sein ist.
es ist Weihnachtszeit, wollen wir es versuchen ?
verschenken wir einen Teil vom Kuchen
blicken wir nicht auf andere nieder
erinnern wir uns lieber wieder :
jeder von uns hatte schlechte Zeiten
irgendwelche Unannehmlichkeiten
durch eigene Schuld – oder auch nicht -
schau deinen Mitmenschen ins Gesicht
gib ihm eine Chance – ohne Vorurteile
treibe zwischen Freundschaften keine Keile
sei nicht so vermessen, zu glauben
dass nur deine Ratschläge etwas taugen
Schau, ob das Leben nicht besser ist
Wenn man die 10 Gebote nicht vergisst
Jesus kommt in jedem Jahr wieder
Weihnachten auf die Erde nieder
Gibt uns eine Chance – immer wieder neu
Eine Möglichkeit, auf die ich mich freu
Denn ich bin nur ein schwaches Menschenkind
So, wie ganz viele Menschen sind
Ich brauche Regeln, an die ich mich halten
Kann, um mein Leben zu gestalten
Weihnachten fängt alles neu an
Gott hat seinen Sohn in die Krippe getan
Er hat die vielen Gebete erhört
Sicher hat es ihn manchmal gestört
Dass die Menschen den Frieden nicht auf die Reihe bekommen
Doch er hat uns nie die Hoffnung genommen
Die Hoffnung – es könnte besser werden
Mit der Menschheit hier auf Erden
Und dass er mit sich reden lässtdaran erinnert das Weihnachtsfest
Meine 10 guten Wünsche sollen euch begleiten
In diesen - Und in anderen Zeiten
Keiner, der es nicht will, ist einsam
WIR gehen ein Stück Weg gemeinsam
In Regen, Schnee und Sonnenschein
Werden wir niemals allein
Sondern zusammen nach unten und nach vorne sehen
Der Weg ist das Ziel -- lasst ihn uns gehen!
Marietta Weise







