Tischtennis-Oldies erkämpfen DM Qualifikation


Zum dritten Mal in Folge haben die Tischtennis-Oldies von Germania Lenkerbeck die Qualifikation für die Deutschen Senioren-Meisterschaften geschafft.

Mit dem Quartett Miro Broda, Alex Michajlow, Ralf Bongers und Christoph Waschul gelang den Marlern in Duisburg erneut der Einzug ins Finale der Westdeutschen Meisterschaften.

Ebenfalls zum dritten Mal war dort der TTC Schwalbe Bergneustadt deutlich besser als die Oldies der DJK. "Wir haben unser Ziel erreicht und freuen uns auf die Tour nach Neustadt an der Aisch", bilanzierte der Sportliche Leiter Christoph Waschul.
Erstaunlich souverän hatten sich die Germanen bei den "Westdeutschen" in den Gruppenspielen und in den K.o.-Begegnungen durchgesetzt. Gegen den Ausrichter Ruhrorter TV und gegen den ostwestfälischen Vertreter TuS Bexterhagen gewannen die Marler klar mit 4:1. Im Viertelfinale wurde der TV Unterbruch ebenfalls mit 4:1 geputzt.

Duell der Broda-Zwillinge fiel aus: Lenkerbecks Miro durfte mit der Familie radeln - gegen seinen Bergneustädter Bruder Vlado wäre er vermutlich chancenlos gewesen.



Leichter als erwartet erwies sich die Hürde TTC Holzwickede im Halbfinale. Der frühere Bundesligaspieler Bernd Sonntag verzweifelte an Ralf Bongers. "Wir wussten, dass Ralli ihm nicht liegt. Dass er ihn aber so klar knacken würde, hätten wir nicht vermutet", freute sich Christoph Waschul. Endgültig bedient waren die Holzwickeder, als Ralf Helbing vom Lenkerbecker Alex Michajlow in die Schranken verwiesen wurde.
Im Endspiel fehlte dann aber der wichtigste Mann der Germanen. "Wir haben Miro Broda freigegeben: Er hat lieber eine Radtour mit seiner Familie unternommen", gestand der Sportliche Leiter ein.

Gegen Bergneustadt hätten die Lenkerbecker aber auch mit ihrer Nummer eins auf verlorenem Posten gestanden. Ohne ihn verloren sie mit 0:4. "Miro hätte vermutlich den gegnerischen Zweier geschlagen. Aber eine realistische Chance hatten wir auch mit ihm nicht", rechnete Waschul vor.

Der 44-Jährige traf selbst auf Miros Zwillingsbruder Vlado. "Den darf man nicht heißlaufen lassen", schmunzelte der Sportliche Leiter. In zwei Sätzen hielt der Marler beachtlich mit, führte sogar einmal 10:8. Am Ende nutzte das aber nichts. "Vlado ist noch eine Klasse besser als Miro. Da kann man sich noch so anstrengen, es reicht nicht."

Als Vizemeister ist die DJK für die nationalen Titelkämpfe am 21./22. Juni im fränkischen Neustadt qualifiziert. Die Teilnahme an den Senioren-Weltmeisterschaften fällt diesmal aber aus: "Dem einen oder anderen war der Austragungsort Rio de Janeiro nicht ganz geheuer", berichtete Christoph Waschul.


Quelle: Marler Zeitung vom 19. Mai 2008




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