
40 Jahre DJK Sonnenschein
Karl-Heinz Sonnenschein
40 Jahre 1. Vorsitzender
Ganz im Zeichen der 40. Wiederwahl von Karl-Heinz Sonnenschein zum 1. Vorsitzenden der DJK Germania Lenkerbeck stand die Jahreshauptversammlung des Marler Großvereins am 11. März im Pfarrzentrum St. Marien. Der 72-jährige steht damit 40 Jahre ununterbrochen an der Spitze des mit fast 1700 Mitgliedern größten Vereins im DJK-Kreisverband Recklinghausen. Eine Tatsache, die wohl nur ganz wenige Vereinsfunktionäre für sich in Anspruch nehmen können. Karl-Heinz Sonnenschein war bereits bei der Gründung der DJK Germania Lenkerbeck im Jahre 1955 dabei. In der Spielzeit 1955/56 trat er als Spieler der Herren Tischtennismannschaft im damaligen DJK-Verband Rhein/Weser im Alter von 19 Jahren an. Im Alter von 31 Jahren übernahm er am 18.02.1967, beim Neubeginn der DJK Germania Lenkerbeck, die Position des 1. Vorsitzenden, und hielt diese Funktion bis zum heutigen Tage in seinen bewährten Händen. Unter seiner Führung wuchs die DJK Germania Lenkerbeck zu ihrer heutigen Bedeutung. Fast 1700 Mitglieder, davon 350 Jugendliche, treiben in 8 Abteilungen Sport- und Bewegung, darunter sei ganz besonders der Gesundheitssport erwähnt. Seit 25 Jahren ist Sonnenschein auch stellvertretender Vorsitzender im Vorstand des DJK Kreisverbandes Recklinghausen. Seine diversen Tätigkeiten im Marler Sportgeschehen und beim Tischtennisverband haben ihm zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen eingebracht. Treffend, bei Sonnenscheins 70.Geburtstag, hatte die Bürgermeisterin der Stadt Marl, Frau Uta Heinrich, die Verdienste Sonnenscheins gewürdigt mit den Worten: „Sehr geehrter Herr Sonnenschein, ich bringe Ihrem ehrenamtlichen Engagement große Hochachtung entgegen und habe großen Respekt vor Ihrer Persönlichkeit und Ihren Leistungen. Ich bin stolz, dass Marl einen Bürger wie Sie hat“! Der DJK Kreisverbandsvorsitzende Heinz Budde, der die Laudatio für Karl Heinz Sonnenschein hielt, gipfelte in den Worten: „Karl-Heinz Sonnenscheins Leben ist ein Leben für den Sport“! Er dankte dem verdienten Funktionär und wünschte ihm recht viel Gesundheit und noch einige Jahre an der Spitze des Vereins. Als Geschenk wurden Gutscheine für Gesundheitsvorsorge überreicht. Budde schloss auch in seinen Dank an den Vorstandskollegen aus dem Kreisverbandsvorstand dessen Ehefrau Inge und seinen Sohn Dirk mit ein, die Sonnenscheins Wirken jederzeit akzeptiert und nach besten Kräften unterstützt haben. Auch die Mitglieder des Vereinsvorstandes der DJK Germania Lenkerbeck bedankten sich bei ihrem Vorsitzenden für die gute Zusammenarbeit und überreichten gleichfalls Gutscheine für die Gesundheitsvorsorge. Zu Beginn der Versammlung hatten sich die Mitglieder nach dem Geschäftsbericht der Geschäftsführerin des Hauptvereins Jutta Most, sowie den Abteilungsberichten und dem Kassenbericht von Schatzmeisterin Klaudia Kröger hoch zufrieden gezeigt gab es einen Überschuss in der Bilanz zu vermelden und allgemein positive Nachrichten aus den Abteilungen. Nach einstimmiger Entlastung des Vorstandes unter der Versammlungsleitung
von Heinz Budde wurde folgende Vorstandsmannschaft gewählt:
1. Vorsitzender, wie bereits erwähnt, Karl-Heinz Sonnenschein,
stellvertretender Vorsitzender Uwe Wegener,
Geschäftsführer Peter Nieländer,
Kassenchefin Klaudia Kröger,
Sozialwartin Ingrid Kalbus,
Schriftführerin Sylvia Schowtjak,
Jugendwart Peter Nieländer.
In diesem bewährten Vorstand fehlt die langjährige Geschäftsführerin Jutta Most, die aus Arbeitsüberlastung nicht mehr kandidierte, im Verein allerdings als Abteilungsleiterin Aikido und als Übungsleiterin weiterhin tätig ist. In einem Ehrungsblock wurden abschließend 21 Frauen und Männern Urkunden und Geschenke für 25, 30, 35 und 40 Jahre Treue zum Verein überreicht. Mit seinem mittlerweile schon berühmten Schlusswort, diesmal unter dem Thema: „Es gibt keinen Fußballgott“, stellte der Geistliche Beirat, Diakon Klemens Suttorp, Vergleiche zwischen Gott und verschiedenen Sportarten und Sportlern an. Er schloss mit der Feststellung: „Gott bleibt souverän und lässt sich nicht vor den Karren menschlicher Wünsche spannen – und das ist auch gut so! Den Fußballgott gibt es eben so wenig wie einen Tennis-, Formel I – oder Wettergott. Auch der Flankengott ist nur ein Mensch. Einen extra Fußball-Gott brauchen wir nicht zu schaffen, denn Gottes Spielzeit ist nicht auf 90 Minuten begrenzt“. (DJK-Sport Nr.: 2/2007)
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